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Ein Modellhaus zur Brandschutzerziehung

VKB unterstützt Brandschutzerziehung

28.07.2007 - 23:51 Uhr
Rauchhaus Rauchentwicklung am Modell für Kinder und Feuerwehrmänner nachvollziehbar Dingolfing. "Gibt es ein gutes Feuer oder nur ein böses Feuer?", "Wen ruft man, wenn es brennt?" ­ Diese und andere Fragen wussten schon die Kinder der ersten Klassen der Grundschule Altstadt zu beantworten. Am gestrigen Dienstagvormittag stellte Helmut Steck, Pressereferent der Versicherungskammer Bayern den Kindern das Modellrauchhaus vor, das im Anschluss dem Kommandanten der Dingolfinger Feuerwehr, Alex Schmiedlkofer, überreicht wurde."Es brennt, es brennt!², riefend die Kinder der ersten Klassen aufgeregt, als Helmut Steck die Fassade des Modellrauchhauses abnahm und die einzelnen Zimmer des Hauses wie bei einem Puppenhaus zu sehen waren.
In zwei Zimmern hatte sich bereits dichter Rauch gebildet. Mit großen Augen beobachteten die Kleinen, wie der Rauch in das Dachgeschoss stieg.
Rauchhaus Rund 80 Kinder sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen von Feuer und Rauch, berichtete Helmut Steck. Kindgerecht brachte Steck den Kindern nahe, wie man sich bei Rauchentwicklung und einem Feuer verhalten muss. Zwar ist Brandschutzerziehung erst Stoff der dritten Klassen, doch auch die anwesenden Kinder der ersten Klassen wussten schon bescheid und konnten auch im Chor schon die Feuerwehr-Notrufnummer aufsagen.
Im Beisein von Schulleiter Oswald Eckert, Bürgermeister Josef Pellkofer, Kreisbrandrat Alfons Weinzierl und Sparkassendirektor Walter Strohmaier überreichte Helmut Steck das Modellrauchhaus dem Kommandanten der Dingolfinger Feuerweher, Alex Schmiedlkofer und dessen Stellvertreter Stefan Fischer. Rein äußerlich sieht das Haus zwar aus, wie ein Puppenhaus, doch diesen Haus hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. So kann hier die exakte Rauchentwicklung in einem Haus im Falle eine Brandes nachvollzogen werden. Daher, so Alfons Weinzierl, werde das Modellrauchhaus nicht nur für die Brandschutzerziehung an Kindergärten und Schulen durch die Feuerwehr verwendet werden, sondern auch für die interne Schulung der Feuerwehrmänner zur Rauchentwicklung. Immerhin konnte am gestrigen Dienstag bereits das 38. Modellrauchhaus in Bayern an die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing übergeben werden. Dieses Modellrauchhaus und alle weiteren Materialien sollen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr dabei unterstützen, den Kindern und Jugendlichen das Gefahrenbewusstsein im Umgang mit dem Feuer zu vermitteln.
Rauchhaus Kreisbrandrat Alfons Weinzierl zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das Modellrauchhaus der Freiwilligen Feuerwehr kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Immerhin kostet so ein Modellhaus über 1400 Euro.
Auch Bürgermeister Josef Pellkofer war erfreut über dieses "sinnvolle Geschenk, das man gut brauchen kann für die Präventiv-Arbeit in den Schulen und zudem kommt es der Feuerwehr-Ausbildung zugute².
Sparkassendirektor Walter Strohmaier betonte seinerseits, dass die Sparkasse ja nicht nur Häuser finanziere, sondern auch in Kooperation mit der Versicherungskammer Bayern Versicherungen verkaufe und daher ebenfalls von dem Modellrauchhaus begeistert sei.
Das Modellrauchhaus wird nun bei der Feuerwehr Dingolfing untergebracht und bei Bedarf zu Anschauungszwecken verwendet.
Rauchhaus
Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Eike Lehmann 28.07.2007