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Wärmebildkamera

Wärmebildkamera Wärmebildkameras, abgekürzt WBK, erstellen ein Bild auf Basis von Temperatur. Diese Technik nennt man Thermographie.

Neben der Anwendung im militärischen Bereich werden im zivilen Bereich Wärmebildkameras zur Durchführung von Messungen im Industrie-Bereich eingesetzt. Es gibt Handgeräte, welche bspw. Temperaturbereiche von -20 °C bis 900 °C abdecken und eine Bildauflösung von 160 x 120 Pixel bieten. Dabei können Objektive mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln verwendet, Bilder gespeichert und die Geräte über USB-Anschluss an einen PC angeschlossen werden. Größere Modelle bieten Bildauflösungen von 256 x 256 Pixeln und Temperaturauflösungen von 0.025 °C und ebenfalls erweiterte Temperaturbereiche. Mit solchen Kameras können die Isolierung von Häusern geprüft, ein Riss in Rohrleitungen aufgespürt, Energieverteilungen und elektrische Anlagen sowie mechanische Systeme geprüft werden. Bei diesen Kameras finden oft mehrfarbige Abbildungstechniken (Falschfarben) Verwendung, wobei die Farbe Blau tiefe Temperaturen und die Farbe Rot hohe Temperaturen darstellt.

Wissenschaftler nutzen die Wärmebildtechnik, um die Oberflächentemperatur von Landmassen oder Ozeanen darzustellen.

Feuerwehren setzen Wärmebildkameras ein, um in verrauchten Gebäuden Personen zu suchen, versteckte Glutnester zu orten oder vermisste Personen im freien Gelände zu finden.

In der Medizin (vor allem bei Tieren) werden Wärmebildkameras zur Entdeckung von Entzündungen eingesetzt.

Quelle: Wikipedia