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Brandschutzerziehung Theaterspiel

Prenzelkasper

"Kasper und die Feuerwehr" - Puppentheater kommt nach Bayern

Kasper und die Feuerwehr ist ein spannendes und lustiges Handpuppentheater zum Thema Brandschutz.

Im Stück geht es um häufige Brandursachen und das richtige Verhalten im Brandfall. Wie in jedem guten Kasperltheater werden die Kinder aktiv einbezogen. Eine Vorstellung ist etwa 45 Minuten lang und für Zuschauerzahlen zwischen 40 und 150 geeignet.

Die technischen Bedingungen sind unkompliziert. Das Stück kann in beinahe jedem Raum und auch open air aufgeführt werden. Für die Bühne wird eine Fläche von 2 m x 2 m benötigt, und ein Stromanschluss von 220/230V sollte im 25 m Umkreis verfügbar sein. Licht- und Tontechnik wird mitgebracht. Die minimale Raumhöhe beträgt 2,50 m.

Die Kosten für eine Veranstaltung sind moderat und können auch durch Eintrittsgelder aufgebracht werden. Eine Preisliste oder ein konkretes Angebot schickt Ihnen Herr Ulbrich Ihnen gerne zu.


Auf einen Artikel in der Brandwacht Mai/Juni 2003 hin, gab es eine große Zahl von Anfragen an das Puppentheater "Prenzlkasper" in Berlin. Aber aus Kostengründen (weite Anfahrt) kamen viele Gastspiele leider nicht zustande.

Im Jahr 2004 gab es eine rege Nachfage.

Auch in den folgenden Jahren ist "Kasper und die Feuerwehr" in von Mai bis Oktober in Bayern zu buchen.

Das Stück ist für Kinder im Kindergartenalter und für die ersten beiden Schuljahre geeignet. Es kann auch "open air" aufgeführt werden. Das Puppenspiel ist eine echte Bereicherung für die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen und kann auch auf Feuerwehrfest eingesetzt werden, denn selbst Erwachsenen haben ihren Spaß dabei.

Interessenten melden sich bitte telefonisch unter 030 / 9411 4540 oder per E-mail: prenzlkasper@aol.com .
Weitere Informationen auch unter: www.prenzlkasper.de

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Mobile Brandschutzbühne

Kasperl ruft die Feuerwehr - erste mobile Brandschutzbühne in Bayern

REITERSWIESEN / UFR: Beim Kindergartenfest in Reiterswiesen führte die mobile Brandschutzbühne des Kreisfeuerwehrverbandes erstmals ein Kasperletheater vor, zur Freude der Kinder und mit großem Erfolg.

,,Feuerteufel und die Pommes“ heißt das Stück, das in Reiterswiesen Premiere - feierte und das gleich in dreifacher Hinsicht. Die mobile Brandschutzbühne Bad Kissingen, die erst seit neun Monaten existiert, gab mit dieser Vorstellung ihr Debüt. Erstmals wurden dabei gezielt auch Kinder in die Brandschutzerziehung einbezogen, die im Kindergarten sind, aber noch nicht im Vorschulalter.

Zudem ist die mobile Brandschutzbühne Bad Kissingen die erste Einrichtung dieser Art in Bayern. ,,Die Kleinen waren immer ganz traurig, weil es Brandschutzerziehung erst in der Vorschule gibt“, berichtet Kreisbrandmeister Michael Kiesel. Er hatte schließlich die Idee, auch die jüngeren Kindergartenkinder mittels Kasperletheater über die Gefahren des Feuers aufzuklären. Damit schlug die Geburtsstunde der. mobilen Brandschutzbühne.

Vorbereitungen, wie der Bau der Bühne und Sponsorensuche, nahmen ein gutes Dreivierteljahr in Anspruch, jetzt ist die Brandschutzbühne voll einsatzfähig. Die Spieler sind mit Eifer und Freude bei der Sache. Sie heißen Michael Wolf, Thomas Baumgart und Andreas Kröber (alle Feuerwehr Bad Kissingen), Manuel Gessner und Gabi Koch (Feuerwehr Reichenbach), Nicole Stärker und Michael Kiesel (Feuerwehr Reiterswiesen) sowie Erhard Hochrein und Melanie Demmel (Feuerwehr Großenbrach). Alle neun sind Laienspieler, die das Puppenspiel ehrenamtlich betreiben. Gabi Koch und Nicole Stärker sind ausgebildete Erzieherinnen, die darauf achten, dass die gezeigten Stücke stets kindgerecht sind.

Puppenspiel ist nicht nur Allseits beliebt, sondern hat auch einen hohen pädagogischen Wert, weil Kinder sich dadurch Vieles leichter merken können. Die Stücke der mobilen Brandschutzbühne zeigen den richtigen Umgang mit Feuer. Die Kinder lernen den Notruf und die Nummer der Feuerwehr. Wichtig ist aber auch, erfahren sie, Namen und Anschrift zu nennen und der Feuerwehr mitzuteilen, was brennt. In ,,Feuerteufel und die Pommes“ geht es wie sollte es anders sein um einen Brand. Kasper, der den ganzen Tag mit Seppl gespielt hat, ist hungrig. Die Großmutter macht ihm Pommes in der Friteuse, doch diese fängt Feuer. Nun muss Kasper die Feuerwehr rufen, braucht aber die Hilfe der Kinder, da er die Nummer nicht weiß. Der Feuerteufel will dies mit allen Mitteln verhindern. Doch er hat keine Chance die Feuerwehr kommt und löscht den Brand.

Und sie tröstet die Großmutter, die um ihre schöne Küchentapete weint. Dass Kasper, Seppl und Co. auch in der heutigen Zeit nichts von ihrem Charme verloren haben, zeigte sich einmal mehr in Reiterswiesen. Gleich zu Beginn schlug die Begeisterung hohe Wellen. Als Michael Kiesel mit einer Puppe in Ge stalt eines Feuerwehrmannes vor das Publikum trat und es aufforderte, nach Kasper zu rufen, taten die Kinder dies lautstark und ohne Zögern. In der Aufregung um die brennende Friteuse hatte Kasper die Nummer der Feuerwehr vergessen, doch die Kinder halfen ihm. Sie wiederholten die 112 solange, bis Kasper, der ständig die Zahlen verdrehte, sie richtig im Kopf behielt.

Einige der anwesenden Eltern staunten nicht schlecht, dass ihre Sprösslinge auf Anhieb die Nummer der Feuerwehr auswendig wussten. ,,Feuerteufel und die Pommes“ war ein voller Erfolg, wie tosender Beifall am Ende zeigte. Als die Mitglieder der mobilen Brandschutzbühne anschließend noch Schildkappen verteilten, hatten sie die Kinder endgültig für sich gewonnen. Die Vorstellung fand so großen Anklang, dass das Stück ein zweites Mal gespielt wurde, da viele beim ersten Mal aus Platzmangel nicht hatten zusehen konnten.

Die Aufführung in Reiterswiesen bleibt keine Eintagsfliege. Die mobile Brandschutzbühne wird ihrer Mission treu bleiben. In nächster Zeit gibt es weitere Vorstellungen im Raum Bad Kissingen. ,,Geplant ist noch nichts, aber Anfragen gibt es schon“, so Michael Kiesel. Bald dürfte es kaum mehr ein Kind im Landkreis geben, das die Nummer der Feuerwehr nicht auswendig weiß.

Mainpost Bad Kissingen 09.07.03

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